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Josef M. Huber via Gemini / WiQQi

Epilepsie: Rufübermittlung

Wie rufe ich automatisiert eine hilfeleistende Person?

Ein durch Sensor oder Sensorsystem erkannter epileptischer Anfall wird an hilfeleistende Personen oder Organisationen übermittelt.
Problem

Die Information des Sensorsystems ("Ich habe einen epileptischen Anfall erkannt") muss ggf. auf Richtigkeit überprüft werden - und falls korrekt (oder als korrekt angenommen) muss Hilfe gerufen werden.

Ziel

Ein erkanntes Hilfeszenario wird an eine hilfeleistende Person oder Organisation gemeldet.

Relevanz

Hilfe wird geleistet.

Bisherige Lösung:

Exklusion: Keine Aufnahme von Klienten mit epileptischen Anfällen in Wohngruppen ohne 24h-vor-Ort-Betreuung

Ressourcen:

  • Mitarbeiter im Betreuten Wohnen sind von 6:00 bis 21:30 Uhr vor Ort
  • Ein externe Pflegedienst kann aktiviert werden (Hilfsfrist: 60 Minuten)
  • Rettungsdienst (Hilfsfrist 10 Minuten)

Laborauftrag:

Finden Sie Möglichkeiten der Informationsübermittlung an einen externen Dienstleister (mobiler Pflegedienst)

Bisher sind keine Lösungen zugeordnet.

Kriterien (Kommentar):

Memos für Kriterien

  • Falsch-Negative Alarme
    • Wie werden falsch-negative Alarme erkannt (z.B. Heartbeat-Funktion)?
    • In welchem Zeitfenster werden Störungen der Kommunikationsinfrastruktur erkannt?
    • Was passiert, wenn bei einer Störung ein Alarm generiert wird: Geht er verloren - oder wird er zeitverzögert erkannt?
  • Falschalarmunterdrückung
    • Wie werden unerwünschte Alarme erkannt? (Menschliche oder technische Prüfung?)
      • 24/7-Erreichbarkeit: Können die Alarme jederzeit überprüft werden? Mit welcher Verzögerung?
    • Welche Anforderungen an den Datenschutz ergeben sich aus den verwendeten Verfahren (Bildgebende Verfahren, Akustische Verfahren)
    • Verzögerungen zur Alarmüberprüfung:
      • Die Falschalarmüberprüfung soll möglichst wenig Zeit beanspruchen.
      • Der Notarzt soll nach 5 Minuten gerufen werden, falls der letzte Anfall vor mehr als 1 Stunde war.
      • Der Notarzt soll sofort gerufen werden, falls der letzte Anfall innerhalb der letzten Stunde war.

Reichweite - Welche Bewegungsfreiheit bleibt erhalten:

  • In welchem Bereich wird ein erkanntes Hilferufszenario übermittelt (Abstand Sende/Empfänger)
  • In welchem Bereich sind Rückmeldekanäle wirksam (für Rückfragen)? z.B. Sprachverbindung zwischen Person und Hausnotrufgerät oder Person und Smartphone.
  • Wer hört bei einer Sprachverbindung mit? z.B. wenn ein Hilfeszenario im Gemeinschaftsraum aufgetreten ist?
  • Wie reagiert das System im persönlichen Zimmer, im Gemeinschaftsraum, in Aussenbereichen oder beim Verlassen der Institution?

Verzögerungen: Die Zeit bis ein Hilfedienst ausrückt, soll möglichst gering sein

  • In Baden-Württemberg soll die Hilfsfrist möglichst nicht mehr als 10, höchstens 15 Minuten betragen [§3(2) RDG]
  • Welche Verzögerungen ergeben sich durch eine menschliche Alarmüberprüfung?
  • Welche Verzögerungen ergeben sich durch eine technische Alarmüberprüfung?
  • Welche Verzögerungen ergeben sich bei falscher Einschätzung des Alarms?

Erfolgsmeldung für die betroffene Person:

  • Gibt es ein Feedback, dass der Alarm übermittelt wurde?
  • In welcher Form und wie häufig wird dieses Feedback gegeben?


Evaluation:

Die Bearbeitung des Falles wurde abgebrochen

Dieser Fall wird noch bearbeitet und hat noch keine verfügbare Daten in diesem Bereich. Schauen Sie gerne wieder vorbei. Bei Impulsen zu diesem Fall schreiben Sie uns gerne an info@wiqqi.de .